Internet-Betrugsmasche Sextortion

Internet-Betrugsmasche Sextortion: SO werden Erotik-Fans jetzt erpresst!

 

Achtung, Internet-Abzocke! Es gibt eine neue Masche, mit der Krimininelle unbescholtenen Bürgern das Geld aus der Tasche ziehen wollen: „Sextortion“ oder auch „Faketortion“.

Und so funktioniert der Betrug: User erhalten zunächst eine Phishing-E-mail, eine Mail also, in der sie zum Besuch einer Fake-Website aufgefordert werden, über die sich Internet-Betrüger Zugang zu persönlichen Kontakten und Bankdaten verschaffen können.

In dieser Mail steht, man habe einen Virus auf dem Rechner des Betroffenen installiert. Mit Hilfe dieses Virus habe man den User immer dann über seine Webcam gefilmt, wenn er auf Pornoseiten unterwegs war und vor dem PC onaniert habe. Angeblich wisse man aufgrund installierter Malware außerdem, wann der User die Mail geöffnet habe. Ab diesem Zeitpunkt hat das Opfer nun nur noch ein paar Tage Zeit, um die die Forderung der Erpresser zu erfüllen: eine Summe X, zu zahlen in so genannten Bitcoins. Bei Nicht-Erfüllen der Forderung drohen die Kriminellen damit, das Video an die Kontakte des Betroffenen zu versenden.

Und jetzt? Bloß nicht auf die Forderungen eingehen, da es sich in den meisten Fällen lediglich um leere Drohungen handelt. Im Zweifelsfall die Polizei einschalten!

Nicht auf spontane Sex-Chats einlassen!

Eine Abwandlung der miesen Masche ist diese: Über soziale Netzwerke wie Facebook oder Instagram wird der User von einem Lockvogel kontaktiert. Dieser gibt sich schnell interessiert und fordert schon nach kurzer Zeit zu einem heißen Videochat auf – inklusive Hüllen fallen lassen und vor der Webcam onanieren.

Lässt sich der User darauf ein, ist er auch schon in die Sex-Falle getappt. Was folgt, ist eine Mail, in der es heißt, man habe das Video des Betroffenen gespeichert und würde es veröffentlichen, wenn er nicht bereit ist, eine bestimmte Summe zu zahlen.

Erhält man eine solche Aufforderung, hilft nur dies: Polizei einschalten und auf gar keinen Fall zahlen!

 

Quelle: http://blog.pornolala.com

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